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München: Termine - 6.03.20

JUST DON’T DO IT. Gegen AfD und rechten Terror. Wir haben die Wahl.

Von: Wolfgang Killinger

Unter dem Eindruck der rechtsradikalen Attentate der jüngsten Vergangenheit ruft das Bellevue di Monaco zusammen mit vielen bürgerschaftlichen Organisationen und mit allen demokratischen Parteien zu einer Kundgebung am Freitag, 6. März 2020 um 16.00 (!) in München auf.


Die Humanistische Union LV Bayern unterstützt diese Kundgebung. In diesem breiten Bündnis, wollen wir gegen den rechten Terror demonstrieren und gegen die völkischen Parolen, die diesem Terror den Weg bereiten.
Wir sind froh, dass sich in einem denkbar breiten Bündnis das gesamte demokratische Spektrum gemeinsam gegen den rechten Terror stellt und gegen die völkischen Parolen, die diesem Terror den Weg bereiten.
Wie freuen uns auf Redebeiträge der bürgerschaftlichen Organisationen: von Peter Probst von der Lichterkette e.V., München (und Genossenschaftsmitglied von Bellevue di Monaco), Micky Wenngatz von München ist bunt, Thomas Lechner, Organisator der Ausgehetzt-Demos und und Nesrin Gül, stellv. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns AGABY.
Besonders wichtig in diesen Zeiten finden wir auch, dass hochrangige Amtsträger*innen aus Bund, Land und Stadt klar Farbe gegen den Rechtsradikalismus bekennen. Wir erwarten die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Claudia Roth, den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und den Oberbürgermeister der Stadt München Dieter Reiter.
Sprechen werden außerdem Vertreter*innen der großen Glaubensgemeinschaften, wie Dr. h.c. Charlotte Knobloch von der Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.Ö.R, Imen Belajouza vom MFI - Münchner Forum für Islam e.V.., Regionalbischof Christian Kopp als Vertreter der Evangelischen Landeskirche sowie Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg als Vertreter des Erzbistum München und Freising.
Als Unterstützer*innen aus der Kulturszene sind u.a. dabei: Gerhard Polt und die Wellbrüder aus dem Biermoos, Maxi Schafroth, Stefan Zinner und Simon Pearce.
Die Moderation übernimmt Amelie Fried.

Die Kundgebung wird außerdem unterstützt von
: SPD München, BayernSPD, Grüne München, GRÜNE Bayern, CSU Bayern, CSU München, Freie Wähler München e.V., FDP München, FDP Bayern, FDP Bayern, ÖDP München, DIE LINKE. München, Rosa Liste e.V., Mut Bayern, Die PARTEI München, Die Urbane. Eine HipHop Partei , Bayerischer Flüchtlingsrat, Münchner Flüchtlingsrat, MFI - Münchner Forum für Islam e.V., , Andreas Beck & das Ensemble vom Residenztheater, Christian Stückl & das Ensemble vom Münchner Volkstheater, Matthias Lilienthal, Oliver Beckmann & das Ensemble der Münchner Kammerspiele sowie viele Beschäftigte, Jusos München, Nord Süd Forum München e.V., Die Vielen - Bayern, Frauenhilfe München, Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V. (München), Ausarten - Perspektivwechsel durch Kunst, Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt, DGB-Region München, SchlaU-Schule, SchlaU - Werkstatt für Migrationspädagogik, Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V., IG Metall München, ver.di München & Region, Zusammen Bayern, DMB Mieterverein München, Morgen e.V., AGABY, Caritas München und Oberbayern, die urbanauten, Kulturstrand München, Isarlust e.V., GEW Stadtverband München, Münchner Bildungswerk e.V.., AWO München-Stadt, VFS Verein für Sozialarbeit e.V., Paritätischer Wohlfahrtsverband (Bezirksverband Oberbayern).

Die rechtsradikalen, terroristischen Mordanschläge in Hanau, der antisemitische Terroranschlag in Halle und der Mord an Walter Lübcke durch einen rechten Gewalttäter in Kassel zeigen, dass das politische Klima einen Zustand erreicht hat, den wir nicht mehr verharmlosen dürfen.
Hetze und Ausgrenzung leisten rechtem Terror Vorschub. Die AfD, eine Partei mit Faschisten in Führungspositionen, befeuert durch Hass, antidemokratische Reden und Hetze gegen Mitbürger*innen den Antisemitismus und den rechten Terror.
Es reicht! Bei der Kommunalwahl in Bayern am 15. März sollte dieses rechtsradikale Gedankengut, eine Brutstätte für rechten Terror, keinen Raum in Stadt- und Gemeinderäten mehr erhalten.


Ob „links“, „grün“, „liberal“ oder „bürgerlich“: wir müssen parteienübergreifend für unsere Demokratie kämpfen. Die Gesellschaft darf sich nicht spalten lassen. Die freiheitlichen Werte unserer Gesellschaft können wir nur gemeinsam verteidigen.


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