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Bildung, Pluralismus, Demokratisierung, Asyl & Migration, Sexualstrafrecht, München: Presse - 28.07.16

LORA erhält Bürgerpreis 2016 des Bayerischen Landtags

Von: Wolfgang Killinger, Karin Bergs

Unser Kooperationspartner Radio LORA München wird den Bürgerpreis 2016 des Bayerischen Landtags erhalten. Das ist wirklich eine große Überraschung! Endlich hat der Landtag die Arbeit von anerkannt. Wir gratulieren herzlich zu dem Bürgerpreis!

Noch größer wäre unsere Freude, wenn der Landtag die Petition ‚Freie Medien in Bayern gesetzlich anerkennen‘ umgesetzt hätte.

Zu Ihrer Kenntnis geben wir die Pressemitteilung von Radio LORA München wieder:

Im Juli 2016 gab es eine große Überraschung für Radio LORA München:
Wir werden ausgezeichnet mit dem Bürgerpreis des Bayerischen Landtages.

www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/landtag/detailansicht-landtag/artikel/landtag-zeichnet-allianz-gegen-rechtsextremismus-aus.html

Die Jury hat aus 72 Bewerbungen die Preisträger für den ersten, zwei zweite sowie zwei dritte Preise ausgewählt und einen Sonderpreis vergeben. Auf die Preisträger verteilen sich insgesamt 50.000 Euro. LORA München erhält 5.000 €.

Radio LORA München und Radio Z aus Nürnberg haben zusammen den 3. Preis erhalten. Der erste Preis ging an die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“. Zweiter wurden „Völkerverständigung Deutschland / Frankreich; Musical „Mademoiselle Marie“ des Vereins Cadolzburger Burgfestspiele“ sowie die „Schul- und Jugendarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge“. Den Sonderpreis erhielt die „Bürgerinitiative gegen Rechtsextremismus Wunsiedel ist bunt“.

Wir betreiben unseren Radiosender seit 1993, aber dass wir eine Auszeichnung über einen Bürgerpreis erhalten würden, haben wir bisher nie probiert. Umso erstaunter waren wir im Mai 2016, als uns die Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion Bayern Margarete Bause für diesen Bürgerpreis vorgeschlagen hat. Daraufhin haben wir uns für dafür beworben. Nun sind wir doch recht erfreut, dass wir ausgewählt wurden!

Bedenkt man jedoch, dass unsere Petition ‚Freie Medien in Bayern gesetzlich anerkennen‘, initiiert von Radio Z, dem sich LORA München angeschlossen hat, beim Bayerischen Landtag im Juli 2015 abgeblitzt ist, erstaunt es um so mehr, dass man uns nun mit einem Preis für ‚bürgerschaftliches Engagement‘ auswählt.

Die Zeitungen waren übrigens voll mit Meldungen darüber, sogar die Bild Zeitung hat berichtet. Außer in der Süddeutsche Zeitung, der war der Bürgerpreis keine Mitteilung wert.

Aber sind wir doch mal ehrlich: wir verdienen diesen Preis durchaus zurecht! Was wir an ehrenamtlichen Engagement zu bieten haben ist eine ganze Menge:

Rechnet man pro Sendestunde 25 Stunden Arbeitszeit, das ist durchaus realistisch, denn an den meisten Sendungen sind ja mehrere Mitarbeiter beteiligt, dann kommen bei 25 Stunden Wortsendungen in der Woche 625 Arbeitsstunden zusammen. Von den Musiksendungen ab 22:00 Uhr habe ich keine Angaben, aber ich schätze mal für die Doppelstunde 15 Stunden im Durchschnitt, denn die meisten Musikredaktionen sind ja Selbstfahrer und leisten ihre Arbeitsstunden alleine ohne Techniker. Für die Musiksendungen kämen somit weitere 75 Arbeitsstunden pro Woche zusammen. Insgesamt wird also unser Programm pro Woche mit ca. 700 Stunden Arbeitsaufwand betrieben. Im Jahr macht das über 35.000 Arbeitsstunden. Über Förderanträge werden bestimmte Sendungen bezuschusst und einige Arbeitsstunden bezahlt, aber es verbleiben bestimmt über 25.000 Arbeitsstunden im Ehrenamt pro Jahr. Das ist doch ein imposanter Aufwand im Ehrenamt, der hinter unserem Sender steckt. Also ist es doch durchaus angemessen, dass dies auch mal erwähnt und auch belohnt wird!

Die offizielle Übergabe des Preises erfolgt am 20. Oktober 2016 im Bayerischen Landtag.

Ich wünsche allen Mitgliedern einen schönen Sommer und gute Erholung in der Urlaubszeit.

Viele liebe Grüße
Karin Bergs, Vorsitzende LORA Förderverein e.V.,
www.lora924.de

 

Spendenkonto: Stadtsparkasse München, IBAN: DE09 7015 0000 0088 1501 15  und BIC: SSKMDEMMXXX 

Keiner von uns weiß, wozu wir in der Lage sind,
bevor wir es ausprobiert haben.
Elizabeth Blackwell (1821 – 1910) Ärztin


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