{"id":175,"date":"2020-08-28T12:04:17","date_gmt":"2020-08-28T10:04:17","guid":{"rendered":"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/laudatio_auf_helga_ballauf\/"},"modified":"2021-08-30T15:44:52","modified_gmt":"2021-08-30T13:44:52","slug":"laudatio_auf_helga_ballauf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/preis_aufrechter_gang-1994\/laudatio_auf_helga_ballauf\/","title":{"rendered":"Laudatio auf Helga Ballauf"},"content":{"rendered":"<p><b>Anstiftung zur Zivilcourage<\/b><br \/><i>Zur Preisverleihung der Humanistischen Union f&uuml;r den &#8222;Aufrechten Gang&#8220; an die Journalistin Helga Ballauf<\/i><\/p>\n<p>Am 26. Mai 1989 wurde Bundesminister Hermann H&ouml;cherl in Regensburg beerdigt, &#8211; ein Staatsakt mit dem Bundespr&bdquo;sidenten, dem Bundeskanzler, dem bayerischen Ministerpr&auml;sidenten und vielen anderen hohen und honorigen Personen und Pers&ouml;nlichkeiten sowie einem Aufgebot von Medienvertretern.<\/p>\n<p>Da st&uuml;rzte die Associated Press-Journalistin Helga Ballauf aus dem Pulk der Journalistinnen und Journalisten in die Einsamkeit der B&uuml;rgerin, die um ihre Menschen- und B&uuml;rgerrechte k&auml;mpft.<\/p>\n<p>Was war geschehen? Durch einen Anruf vom Polizeipr&auml;sidium Niederbayern\/Oberpfalz hatte sie erfahren, da&szlig; ihr die f&uuml;r die Teilnahme der Pressevertreter an dem Staatsakt notwendige Akkreditierung verweigert worden sei, denn es liege etwas gegen sie vor. Was? Der Polizeisprecher hatte nat&uuml;rlich keine Ahnung und verschanzte sich hinter dem flapsig flotten Spruch: &#8222;Erforschen Sie doch Ihr Gewissen!&#8220;<br \/>Mit der Frage: &#8222;Was liegt gegen mich vor?&#8220; machte Helga Ballauf sich auf den Weg in die nur wenigen Einwohnern des Freistaates bekannten d&uuml;steren Regionen bayerischer Politik, wo sie f&uuml;nf Jahre lang den Umgang von Innenministerium und Verfassungsschutz mit den B&uuml;rgern erleben durfte und reichlich Gelegenheit hatte, den &#8222;aufrechten Gang&#8220; zu erproben. <br \/>Die erste Station war das Polizeipr&auml;sidium in der Ettstra&szlig;e, wo sie freundliche Anteilnahme, aber nichts zur Sache erfuhr. <br \/>Dann beantragte Helga Ballauf ein F&uuml;hrungszeugnis, das anstandslos ausgefertigt wurde und nat&uuml;rlich keine Eintragungen enthielt. <br \/>Schlie&szlig;lich wandte sie sich an den Datenschutzbeauftragten Sebastian Oberhauser, der ihr nach zwei Monaten mitteilen lie&szlig;, er habe keine Verst&ouml;&szlig;e gegen das Datenschutzrecht feststellen k&ouml;nnen. Weitergehende Ausk&uuml;nfte &uuml;ber Einzelheiten seiner Feststellungen seien ihm im Hinblick auf Art. 8, Abs. 2, Nr. 5, des Bayerischen Datenschutzgesetzes verwehrt. Dieser Artikel 8 in der damaligen Form besagte, da&szlig; einzelne keinen Anspruch auf Auskunft &uuml;ber die vom Verfassungsschutz &uuml;ber sie gespeicherten Daten haben. Immerhin ein Lichtblick. Helga Ballauf war beim Verfassungsschutz gelandet.<br \/>&nbsp;<br \/>Ihre Anstellung als feste freie Mitarbeiterin bei Associated Press war sie inzwischen los, weil sie nicht nachweisen konnte, bei allen Presseterminen problemlos einsetzbar zu sein. So hatte sie neben Existenzsorgen Zeit, der Spur nachzugehen. <br \/>Am 7. August erhielt sie vom Verfassungsschutz die Auskunft: Der Aufgabe, &#8222;Nachrichten &uuml;ber verfassungsfeindliche und sicherheitsgef&auml;hrdende Bestrebungen zu sammeln und auszuwerten&#8220;, k&ouml;nne das Amt nicht nachkommen, &#8222;wenn es jeweils nach Anfragen offenlegen m&uuml;&szlig;te, ob und welche Erkenntnisse vorliegen.&#8220; Im speziellen Fall &uuml;berwiege das &rdquo;&ouml;ffentliche Interesse gegen&uuml;ber dem informationellen Selbstbestimmungsrecht. <br \/>Da sah sich eine biedere, gutwillige B&uuml;rgerin unseres demokratischen Staatswesens pl&ouml;tzlich als Verfassungsfeindin und politisches Sicherheitsrisiko etikettiert. Gar nicht einfach zu verkraften.<\/p>\n<p>Immerhin stand die IG Medien hinter Helga Ballauf. In deren Zeitschrift &#8222;Publizistik und Kunst&#8220; konnte sie Ihre Erfahrungen darstellen. F&uuml;r den Leser spannende Berichte, genau und subtil. &#8211; Zur Kl&auml;rung ihrer beruflichen Unbedenklichkeit erbat und erhielt Helga Ballauf Rechtshilfe der IG Medien.<\/p>\n<p>Am 16. Oktober 1989 wurde die Klage beim Bayerischen Verwaltungsgericht eingereicht: Es sollte festgestellt werden, da&szlig; der Verfassungsschutz zu Unrecht relevante Bedenken gegen die Journalistin erhoben hatte, und das Gericht sollte verpflichtet werden, die gespeicherten Daten zu ver&ouml;ffentlichen. <br \/>Zwischen dem Einreichen der Klageschrift und dem Urteil vom 19. November 1992 vergingen gut drei Jahre. In solchem Zeitraum passiert sogar im normalen Leben einiges, erst recht in diesem Fall.<\/p>\n<p>Drei Wochen nach Einreichen der Klageschrift wurde Helga Ballauf ins Innenministerium bestellt, wo sie Staatssekret&auml;r Dr. Beckstein wieder traf, den sie aus ihrer fr&uuml;heren T&auml;tigkeit als Landtagsberichterstatterin kannte und seinen Ministerialdirigent Schwindel. Den Herren war die Sache irgendwie peinlich, denn man kannte sich ja, deshalb war man offenbar auch bestrebt die Klage im Vorfeld zu erledigen. <br \/>Ergebnis dieser Unterredung war ein Schreiben des Innenministeriums am 16. November 1989, eine Art &#8222;Persilschein&#8220;. Es wird best&auml;tigt, da&szlig; gegen Helga Ballauf &#8222;beim Bayerischen Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz&#8220;&#8230; &#8222;keine Erkenntnisse vorliegen, die jetzt oder in Zukunft geeignet w&auml;ren, Sicherheitsbedenken hinsichtlich&#8220; ihrer &#8222;Teilnahme als Journalistin an Staatsakten zu begr&uuml;nden&#8220;. Die unter gro&szlig;em Zeitdruck im Mai 1989 abgegebene Wertung werde nicht aufrechterhalten. <br \/>Sogar ein bescheidener Schadenersatz f&uuml;r den verlorenen Arbeitsplatz wurde ihr zuerkannt. Alles in allem eine Panne.<\/p>\n<p>Damit war f&uuml;r Herrn Dr. Beckstein die Sache erledigt und damit schlug seine amts&uuml;bliche Jovilialit&auml;t um in Drohung: Einen Anspruch auf Auskunft &uuml;ber die gespeicherten Daten habe Helga Ballauf nicht. Sollte sie ihr Auskunftsrecht gerichtlich durchsetzen wollen, dann werde das Innenministerium durch alle Instanzen gehen. Denn wer wisse was gespeichert sei, k&ouml;nne R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Arbeitsweise der Dienste ziehen. Das gelte es zu verhindern.<\/p>\n<p>Helga Ballauf wollte nach all den gro&szlig;en Worten verst&auml;ndlicherweise wissen, welche Daten der Verfassungsschutz &uuml;ber sie gespeichert hatte. <br \/>Das wurde erst nach &Auml;nderung des Bayerischen Datenschutzgesetzes vom 1.11.1990 m&ouml;glich. Im Artikel 11 ist vorgesehen, da&szlig; bei &#8222;besonderem Interesse&#8220; das Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz nach &#8222;pflichtgem&auml;&szlig;en Ermessen&#8220; &uuml;ber die Erteilung einer Auskunft entscheiden kann.<br \/>Im Widerspruchsbescheid vom 25.7.1991 erkannte das Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz &#8222;das besondere Interesse&#8220; der Kl&auml;gerin an der Ver&ouml;ffentlichung der gespeicherten Daten an und &uuml;bersandte ihrem Anwalt eine 9 Punkte umfassende Liste von &#8222;Erkenntnissen&#8220;.<br \/>Wie die Daten so nackt und d&uuml;rftig in der &trade;&Ouml;ffentlichkeit des Gerichtsurteils dastehen, wird man den Verdacht nicht los, da&szlig; die jahrelange Geheimniskr&auml;merin des Innenministeriums allein dazu diente, die Blo&szlig;stellung dieser erb&auml;rmlichen Verfassungsschutz-&#8222;Recherchen&#8220; zu verhindern. Sachlich sind diese &#8222;Erkenntnisse&#8220; ein gef&auml;hrliches Gemisch von offenbar bewu&szlig;ten Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Mi&szlig;verst&auml;ndnissen und Banalit&auml;ten. <br \/>Der Verfassungssch&uuml;tzer, der seit 1984 Helga Ballaufs diverse Vortr&auml;ge besuchte und sie auch sonst zu &uuml;berwachen hatte, war offenbar der Auffassung, da&szlig; sie der vom Verfassungsschutz beobachteten &#8222;Gruppe Internationaler Marxisten&#8220; angeh&ouml;rte, nachdem sie am 4.11. 1984 in den R&auml;umen des GIM einen Vortrag &uuml;ber den Arbeitseinsatz einer GEW Gruppe in Nicaragua berichtet hatte. Da&szlig; es sich um ein Projekt der GEW gehandelt hatte, lie&szlig; der Verfassungssch&uuml;tzer weg, ebenso die Tatsache, da&szlig; dieser Vortrag bereits mehrfach bei verschiedenen Organisationen gehalten worden war u.a. an der Volkshochschule. <br \/>Von &auml;hnlicher Qualit&auml;t sind auch die Recherchen &uuml;ber die T&auml;tigkeit im Rahmen des ebenfalls vom Verfassungsschutz &uuml;berwachten Nicaragua-Komitee. Der Inhalt der Vortr&auml;ge spielte f&uuml;r den oder f&uuml;r die Verfassungssch&uuml;tzer &uuml;berhaupt keine Rolle.&nbsp; Man hat den Eindruck, dieser Mensch sei auf bestimmte Stichworte programmiert und es klickte in seinem Hirn, wenn diese Stichworte fallen: GIM! Nicaragua-Komitee! = Linksextremismus &#8211; Verdacht! Daten speichern!<\/p>\n<p>Das Verwaltungsgericht M&uuml;nchen hat sich mit seinem Urteil vom 19.11.1992 deutlich von derartigen Verfassungsschutz-Recherchen distanziert. Es hat sich die &uuml;berzeugende Gegendarstellung von Helga Ballauf und ihres Anwaltes Gerd Tersteegen zu eigen gemacht, alle Vorw&uuml;rfe irgendwelcher verfassungsfeindlichen T&auml;tigkeiten entschieden zur&uuml;ckgewiesen und die Speicherung aller diesbez&uuml;glicher Daten f&uuml;r nicht rechtm&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt. <br \/>Die Daten wurden ohnehin aufgrund des Datenschutzgesetzes nach f&uuml;nf Jahren am 10.6.1992 gel&ouml;scht. <br \/>Ein Sieg des &#8222;Einmannbetriebs&#8220; B&uuml;rgerin gegen den Freistaat? Sch&ouml;n w&auml;re es!<\/p>\n<p>Die Landesanwaltschaft ging in die Revision. Nochmals eineinhalb Jahre Ungewi&szlig;heit f&uuml;r Helga Ballauf. Am 15. Juli 1994 erging das Urteil, das eine Revision nicht zul&auml;sst. Der 5. Senat des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes schlo&szlig; sich der Version des Innenministeriums und der Landesanwaltschaft an, wonach das Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz nicht nur gegen die Verfassung gerichtete konkrete T&auml;tigkeiten, sondern bereits verfassungsfeindliche &#8222;Bestrebungen&#8220; zu beobachten habe. Daher seien alle Anhaltspunkte f&uuml;r m&ouml;gliche verfassungsfeindliche Bestrebungen als Daten aufzunehmen. Nachdem die GIM und das Nicaragua-Komitee zu den vom Verfassungsschutz &uuml;berwachten Organisationen geh&ouml;rten, sei die Speicherung der Daten von Helga Ballauf rechtm&auml;&szlig;ig gewesen.<\/p>\n<p>Also: Es k&ouml;nnen &uuml;ber jeden B&uuml;rger und B&uuml;rgerin alle m&ouml;glichen Daten gespeichert werden, wenn er sich freim&uuml;tig in einem Umfeld bewegt, in dem auch vom Verfassungsschutz observierte Gruppen arbeiten. Es reicht der Verdacht des Sachbearbeiters vom Verfassungsschutz.<\/p>\n<p>Daraus ergibt sich die Frage: Was sind das f&uuml;r Leute, die auf Kosten der B&uuml;rger solche Recherchen anstellen und Existenzen vernichten k&ouml;nnen? Dieser Frage m&uuml;ssen wir als Abgeordnete dringend nachgehen. <br \/>Es darf nicht sein, da&szlig; diese &#8222;Verfassungssch&uuml;tzer&#8220; mit ihren leichtfertigen Recherchen weiterhin ihr Unwesen treiben und vom Innenministerium gedeckt werden. Nat&uuml;rlich ist es notwendig diese Leute zur Verantwortung zu ziehen. Aber gerade wegen seiner Gef&auml;hrlichkeit und vor allem wegen seiner offensichtlichen Unkontrollierbarkeit mu&szlig; der Verfassungsschutz selbst abgeschafft werden. Das ist eine absolut vordringliche Aufgabe, f&uuml;r die wir uns auf allen Ebenen &#8211; auch im Landtag &#8211; einzusetzen haben.<\/p>\n<p>Wir sind hier, um Dir, liebe Helga Ballauf, den &#8222;Preis des Aufrechten Ganges&#8220; zu verleihen. Ich habe bewu&szlig;t so ausf&uuml;hrlich &uuml;ber Deinen Kampf um B&uuml;rgerrecht und Menschenw&uuml;rde berichtet, um uns, die wir hier versammelt sind, zu zeigen, wie allein Du diesen Weg gegangen bist. Du h&auml;ttest zusammenbrechen k&ouml;nnen oder resignieren oder Dich verbittert abwenden. Du bist standhaft geblieben. Der &#8222;Einmannbetrieb&#8220; B&uuml;rgerin ist nicht in Konkurs gegangen.<\/p>\n<p>Wir k&ouml;nnen uns nicht hinstellen und Dir allein danken f&uuml;r Deinen Mut, jetzt nachdem Du durchgekommen bist. Der &#8222;Preis des Aufrechten Ganges&#8220; kann nicht bedeuten, da&szlig; wir Dir schulterklopfend best&auml;tigen: Das hast Du gut gemacht&#8220;. Wir danken Dir und w&uuml;nschen Dir weiterhin Mut und Erfolg.<\/p>\n<p>Helden und Heiligenernennungen leistet man sich in Staat und Kirche. Das ist bequem. Die Menschen erbauen sich an Sonntagsreden, feiern Gedenktage, legen Kr&auml;nze nieder und kommen gar nicht auf die Idee selbst &#8222;Widerstandsk&auml;mpfer&#8220; zu sein, an den entscheidenden Punkten ihres Lebens Zivilcourage zu &uuml;ben und selbst ganz unspektakul&auml;r den aufrechten Gang einzu&uuml;ben. <br \/>Ja sicher, den aufrechten Gang mu&szlig; man lernen, ein&uuml;ben &#8211; und das kann man besten miteinander. Die einen haben schon mehr Erfahrung, wie Du liebe Helga Ballauf, wir anderen k&ouml;nnen vielleicht etwas von Dir lernen.<br \/>Aber auch Du h&auml;ttest es leichter gehabt, wenn Du nicht so allein h&auml;ttest k&auml;mpfen m&uuml;ssen. Es mu&szlig; sich in unserer Gesellschaft etwas &bdquo;&auml;ndern.<\/p>\n<p>Denken wir uns abschlie&szlig;end eine kleine Utopie: <br \/>Was w&auml;re geschehen, wenn am 26. Mai 1989 alle Journalistenkolleginnen und -kollegen vom Friedhof zum Polizeipr&auml;sidium in Regensburg gezogen w&auml;ren, um den Polizeipr&auml;sidenten zu fragen: `Was liegt gegen unsere Kollegin Helga Ballauf vor? Warum haben Sie Ihr die Akkreditierung als Korrespondentin verweigert?<br \/>Was w&auml;re geschehen, wenn alle Nachrichtenagenturen und Journalisten dem Bayerischen Innenminister per Fax, Telefon und Telegramm mit der Frage auf den Leib ger&uuml;ckt w&auml;ren: `Warum haben Sie unserer Kollegin Helga Ballauf die Akkreditierung verweigert? Was liegt gegen Sie vor? <br \/>Wenn alle M&uuml;nchner Kollegen und Kolleginnen von Presse, Rundfunk und Fernsehen sich zu einem friedlichen &#8222;sit in&#8220; vor dem Innenministerium versammelt h&auml;tten um Auskunft zu verlangen?<br \/>Wenn die Medienvertreter, die Landtagsfraktionen um Landtagsanfragen gebeten h&auml;tten: `Was liegt gegen die Journalistin und langj&auml;hrige Landtagsberichterstatterin Helga Ballauf vor, da&szlig; ihr die Akkreditierung anl&auml;&szlig;lich des Staatsaktes verweigert wurde?<br \/>Wenn sie alle &uuml;ber ihre Aktivit&auml;ten f&uuml;r ihre Kollegin in Presse, Rundfunk und Fernsehen berichtet h&auml;tten.<br \/>Ob Helga Ballaufs Kampf mit dem Verfassungsschutz dann auch f&uuml;nf Jahre gedauert h&auml;tte? <br \/>Ob die Antwort des Innenministeriums dann nicht ganz anders ausgefallen w&auml;re?<\/p>\n<p>H&auml;tte nicht die Kreativit&auml;t einer ganzen Journalistenschar ausgereicht das ganze Ausma&szlig; der Absurdit&auml;t von Bespitzelung und Verleumdung der Verfassungssch&uuml;tzer offen zu legen.<\/p>\n<p>Der gemeinsame aufrechte Gang h&auml;tte probiert werden m&uuml;ssen! <br \/>Das ist der Sinn unserer Preisverleihung: Anstiftung zur Zivilcourage von Anfang an und zum aufrechten Gang &#8211; wie es sich f&uuml;r einen Menschen geh&ouml;rt.<\/p>\n<p>Dir liebe Helga danken wir, da&szlig; Du in Deinem Kampf mit der Ministerialb&uuml;rokratie und den dunklen Machenschaften gezeigt hast: Der aufrechte Gang ist m&ouml;glich!<\/p>\n<p><i>Erika Sanden<br \/>Sophie Rieger<\/i><\/p>\n<p><b>Weitere Informationen:<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/1994\/#1088\">Festakt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/1994\/ankuendigung_und_begruendung\/#4203\">Ank&uuml;ndigung und Begr&uuml;ndung der Preisvergabe<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/1994\/laudatio_auf_helga_ballauf\/\">Nach oben<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anstiftung zur ZivilcourageZur Preisverleihung der Humanistischen Union f&uuml;r den &#8222;Aufrechten Gang&#8220; an die Journalistin Helga Ballauf Am 26. 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