{"id":181,"date":"2020-08-28T12:04:17","date_gmt":"2020-08-28T10:04:17","guid":{"rendered":"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/laudatio_auf_hannes_fischer\/"},"modified":"2021-08-30T15:44:52","modified_gmt":"2021-08-30T13:44:52","slug":"laudatio_auf_hannes_fischer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/preis_aufrechter_gang-1990\/laudatio_auf_hannes_fischer\/","title":{"rendered":"Laudatio auf Hannes Fischer"},"content":{"rendered":"<p>Wenn in diesem neuen Deutschland, noch dazu in M&uuml;nchen, ein Preis f&uuml;r den &#8222;Aufrechten Gang&#8220; verliehen wird, hat das durchaus etwas zweideutiges. Zum einen zeigt es, da&szlig; &#8222;Aufrechter Gang&#8220; keineswegs gesellschaftliche Realit&auml;t ist, sonst w&auml;re diese Haltung kaum preis-w&uuml;rdig. Zum anderen belegt es, da&szlig; es heute viele Menschen gibt, die sich mit der Preisverleihung offen und von Herzen mit einer Haltung, die gegen den Strom schwimmt, solidarisieren, ja sie feiern. Und dies, obwohl weit verbreitet staatlicherseits die Auffassung vertreten wird, da&szlig; das, wof&uuml;r Hannes Fischer heute geehrt wird, nichts anderes als schlicht rechtswidriges Verhalten ist und dementsprechend zu bestrafen sei. <br \/>Ich freue mich, da&szlig; wir gemeinsam in diesen deutschen Landen immerhin so weit gekommen sind, uns von derartiger staatlicher Bevormundung frei zu machen, und ich freue mich pers&ouml;nlich sehr, hier die Laudatio auf einen Menschen halten zu k&ouml;nnen, der, wie wenige, seine gesamte Energie dem Ziel unterworfen hat, die Menschen wachzur&uuml;tteln, sie von der drohenden nuklearen Selbstzerst&ouml;rung abzuhalten.<\/p>\n<p>Hannes Fischer hat 1982 die Entscheidung getroffen, sein bis dahin erfolgreiches b&uuml;rgerliches Dasein als Systemprogrammierer aufzugeben und sich vollkommen der Friedensarbeit zu widmen. &#8222;Vollkommen&#8220; hei&szlig;t hier mehr als bei den meisten der vielen Millionen anderen Nachr&uuml;stungsgegner, es hei&szlig;t, sich und seine ganze Existenz dem staatlich verordneten Wahnsinn des nuklearen Holocausts entgegenzustellen. Es hei&szlig;t auch, bewu&szlig;t gegen b&uuml;rgerliche Normen zu versto&szlig;en und durch diese Art zivilen Ungehorsams die Mitmenschen aufzur&uuml;tteln, zum Nachdenken zu bewegen. Hannes Fischer setzt sein Leben damit genau in dem Sinne f&uuml;r den aufrechten Gang der Menschheit ein, wie das Ernst Bloch &#8211; f&uuml;r mich der deutsche Philosoph des aufrechten Gangs in diesem Jahrhundert &#8211; in seinem Vorwort zu &#8222;Naturrecht und menschliche W&uuml;rde&#8220; beschrieben hat: &#8222;Es gibt so wenig menschliche W&uuml;rde wie menschgem&auml;&szlig;es Gl&uuml;ck ohne das Ende alter oder neuer Untert&auml;nigkeit&#8220;. <br \/>Die Erkenntnis, da&szlig; seine Arbeit und sein kritikloses Weiterentwickeln von Computersystemen mit dazu beitr&auml;gt, die nukleare Kriegsgefahr zu erh&ouml;hen und damit immer neue Not, Elend und Bedrohung in der Welt schafft, hat Hannes Fischer veranla&szlig;t, sein bis dahin unpolitisches b&uuml;rgerliches Leben radikal umzukrempeln. Er hat damit menschlicher W&uuml;rde den Vorzug vor saturierter Zufriedenheit gegeben. <br \/>Das ging, wie alles in seinem Leben, nicht von heute auf morgen. Suchend und tastend bewegte er sich in den Jahren von 1982 bis 1985 in verschiedenen Gruppen der Friedensbewegung. Er fuhr mit GR&Uuml;NEN und anderen nach Wackersdorf und zu den Pershing II-Depots, besonders in Mutlangen. Dort wurde ihm klar, da&szlig; ihm manche Diskussionszirkel der Friedensbewegung zu betulich waren angesichts der riesigen Bedrohung. Er schlo&szlig; sich zwei M&uuml;nchner Gruppen, der Kampagne &#8222;Ziviler Ungehorsam bis zur Abr&uuml;stung&#8220; und sp&auml;ter auch der in M&uuml;nchen t&auml;tigen Gruppe &#8222;&Ouml;ffentliche Aufforderung zur Blockade&#8220; an. Diese drei Gruppen &#8211; vor allem die letztgenannte, die besonders mit t&auml;glichen Mahnwachen in M&uuml;nchen bekannt, ja ber&uuml;hmt geworden ist &#8211; stellten fortan den moralischen und politischen Hintergrund Hannes Fischers Friedenseinsatz dar. Dort kam er mit der Theorie und Praxis der gewaltfreienAktion, mit den Lehren und dem Werk von Ghandi und Martin Luther King in Ber&uuml;hrung. <br \/>Inzwischen hat er an etwa 100 Sitz-Blockaden, vor allem in Mutlangen, teilgenommen, eine Vielzahl von Verfahren, insbesondere wegen sog. N&ouml;tigung und auch einige Verurteilungen &uuml;ber sich ergehen lassen m&uuml;ssen. Im Jahr 1989 ging Hannes Fischer fast drei Monate in Haft, nachdem ein M&uuml;nchner Richter meinte, ihn wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Aufforderung zur Blokkade entsprechend verurteilen zu m&uuml;ssen. Der Hintergrund dieser Verurteilung war, da&szlig; Hannes Fischer zu einer gewaltfreien Blokkade eines Pershing-Depots aufgerufen hatte und genau diesen Sinn und Zweck seiner Aktion den umstehenden Passanten zurief, als Polizisten ihn wegtrugen. Die dreimonatige Haftzeit in Stadelheim haben seinen aufrechten Gang, seine Gewi&szlig;heit, f&uuml;r ein anderes ziviles Umgehen der V&ouml;lker miteinander auch durch Ungehorsam streiten zu m&uuml;ssen, nicht gebrochen. Ich erinnere mich noch gut an einen Besuch bei ihm dort im Gef&auml;ngnis in einer Phase, in der ihm die Staatsmacht mit allen nur m&ouml;glichen Schika-nen das Leben schwer machte, keine Briefe, keine B&uuml;cher, EinzeIarrest. Das nagte schon an ihm. Nicht zuletzt die Hilfe von au&szlig;en &#8211; ich nenne hier stellvertretend f&uuml;r alle Friedrich M&uuml;ller und Nelly Limmer &#8211; haben ihm geholfen, diese schwere Zeit zu &uuml;berstehen und weiterzumachen.<\/p>\n<p>Hannes Fischer wollte und will nicht untert&auml;nig werden. Er setzt dem gerichtlichen Vorwurf, Gewalt anzuwenden im Sinne des &sect; 240 StGB sein unbeugsames &bdquo;Stoppt diese m&ouml;rderische R&uuml;stung&#8220; entgegen. Gewicht verleiht er seiner Position vor allem durch seine Haltung, seine praktizierte Form des Protests: den zivilen Ungehorsam.<\/p>\n<p>Ziviler Ungehorsam, meine Damen und Herren, wird hierzulande seit den Blockaden der Friedensbewegung von der Gesellschaft akzeptiert. Von einem Gro&szlig;teil der staatlichen Ordnungsh&uuml;ter, den Anh&auml;ngern eines autorit&auml;ren Legalismus, wie Habermas sehr treffend gesagt hat, aber als kriminelles Unrecht verfolgt. Wie sehr hier die &ouml;ffentliche Meinung und so manche Gerichtsurteile auseinanderklaffen, beweist eine k&uuml;rzlich durchgef&uuml;hrte Infas-Umfrage. Danach sieht nur noch eine Minderheit von 24 Prozent der Befragten Sitzblockaden vor Atomwaffendepots als verwerflich an und m&ouml;chte, da&szlig; sie als N&ouml;tigung bestraft werden. Dies hindert bis heute vor allem den Bundesgerichtshof nicht, genau von dem Gegenteil auszugehen, n&auml;mlich eine strafbare N&ouml;tigung im Sinne des &sect; 240 StGB anzunehmen. Da ist die demokratische Entwicklung in den USA doch sehr viel weiter. Seit Harry David Thoreau &#8222;Die Idee des civil disobedience&#8220; im Kampf um die Abschaffung der Sklaverei propagiert hat, und seit Martin Luther King sie weiter praktiziert hat, ist der zivile Ungehorsam in den Vereinigten Staaten ein Teil der demokratischen Kultur geworden. Er hat auch Eingang in die juristische Diskussion gefunden. John Rawls beschrieb sie in seiner &#8222;Theorie der Gerechtigkeit&#8220; unter anderem als gewaltfreie Gesetzes&uuml;bertretung, wenn anderweit bestehende menschenrechts- oder sittengesetzeswidrige Zust&auml;nde nicht behoben werden k&ouml;nnen, und wenn diejenigen, die sich des zivilen Ungehorsams bedienen, zugleich bereit sind, die staatlichen Sanktionen in Kauf zu nehmen. Ziviler Ungehorsam benutzt den &#8222;Ungehorsam&#8220; gleichsam als Mittel zur Herstellung von &Ouml;ffentlichkeit gegen schreiendes Unrecht. Ein derartiges Verhalten, z. B. durch Sitzblockaden vor Milit&auml;reinrichtungen als Gewalt anzusehen, bleibt vor allem deutschen Juristen vorbehalten. Anstatt sich &uuml;ber die Legitimit&auml;t staatlich verordneten Selbstmordes Gedanken zu machen, dreht sich die Diskussion allein um die von vornherein in Frage gestellte Legalit&auml;t des angeprangerten Protestverhaltens. Damit wird die gro&szlig;e demokratische Chance vertan, das Handeln dessen, der hier bewu&szlig;t bestehende Normen &uuml;bertritt, als das zu sehen, was es ist: Ungehorsam f&uuml;r die Menschen und nicht falscher Gehorsam gegen die Menschen.<\/p>\n<p>Ich m&ouml;chte aber an dieser Stelle auf keinen Fall die positiven Folgen des Protests und auch die positive juristische Aufarbeitung der Nachr&uuml;stungsdebatte unerw&auml;hnt lassen. Der zentrale Erfolg unser aller Bem&uuml;hungen ist f&uuml;r mich die Tatsache, da&szlig; die Mittelstreckenraketen inzwischen tats&auml;chlich abgebaut werden und jetzt auch Hoffnung auf weitere Abr&uuml;stungsschritte besteht. Egal, wie Herr Kohl oder andere Regierungsvertreter diese Entwicklung einsch&auml;tzen m&ouml;gen &#8211; ich mag mich mit ihnen nicht um Lorbeeren streiten &#8211; ohne den Friedenseinsatz von Millionen Menschen und ohne den Mut derer, die auch staatliche Sanktionen in Kauf nahmen, w&auml;re der notwendige Druck auf Politiker aller Staaten, der &uuml;berhaupt erst zum Handeln Anla&szlig; gab, nicht zustande gekommen.<\/p>\n<p>Und noch etwas Positives gibt es zu vermerken &#8211; auch wenn beileibe nicht von einer tats&auml;chlichen weltweiten Abr&uuml;stung, die unser Ziel bleibt, geredet werden kann. Die deutsche Justiz und hier nicht zuletzt auch die Richterinnen haben in der juristischen Auseinandersetzung eben nicht nur unisono dem autorit&auml;ren Legalismus gefr&ouml;nt, sondern in gro&szlig;en Teilen Selbst&auml;ndigkeit und damit den Kern dessen, was. richterliche Unabh&auml;ngigkeit . hei&szlig;t, bewiesen. Nicht nur, da&szlig; heute, trotz anderslautender BGH-Rechtsprechung, nur noch ein Teil dieser Gerichte zu Verurteilungen wegen N&ouml;tigung bei Blockaden vor Raketendepots kommt, nicht nur, da&szlig; immerhin genau die H&auml;lfte der Richter des angerufenen Senats des Bundesverfassungsgerichts gegen die Annahme einer verwerflichen N&ouml;tigung votierte (was leider f&uuml;r eine Umkehr der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht ausreichte), nein, auch Richter selbst haben bewu&szlig;t an einer Blockade in Mutlangen teilgenommen, sind verurteilt worden und haben z.T. &#8211; geringe &#8211; Disziplinarstrafen hinnehmen m&uuml;ssen. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang eine Entscheidung der neuen Berliner Kammergerichtspr&auml;sidentin. Sie hat das Disziplinarverfahren gegen einen der an der Richterblockade beteiligten Richter nicht nur einfach eingestellt, sondern dies auch mit einer Begr&uuml;ndung getan, die ich Ihnen heute hier nicht vorenthalten m&ouml;chte. Frau Knobloch f&uuml;hrt in der Einstellungsverf&uuml;gung u. a. aus: &#8222;Ausschlaggebend ist f&uuml;r mich jedoch, da&szlig; Sie nicht in Verfolgung wirtschaftlicher oder anderer eigenn&uuml;tziger Ziele gehandelt haben, sondern es Ihnen um einen Beitrag zum Meinungskampf in einer die &Ouml;ffentlichkeit wesentlich ber&uuml;hrenden Frage ging, wobei Sie aus ernsthafter Sorge &uuml;ber die atomare Hochr&uuml;stung und um den&nbsp; Erhalt des Friedens die Demonstration durchgef&uuml;hrt haben.&#8220; <br \/>(so Urteil des Landgerichts Ellwangen, S. 11): Die in der Rechtsprechung behandelten und in der Literatur als Beispiele f&uuml;r ein Dienstvergehen angef&uuml;hrten F&auml;lle sind dagegen fast durchweg dadurch gekennzeichnet, da&szlig; die Dienstverletzungen aus eigenn&uuml;tzigen Motiven begangen wurden.<br \/>Davon kann bei Ihrer Dienstpflichtverletzung keine Rede sein. Zweck Ihres Vorgehens war es nach den Feststellungen des Landgerichts Ellwangen im Gegenteil, dem Gemeinwohl zu dienen. Das spricht gegen die Annahme, da&szlig; Ihr Handeln &#8222;in besonderem Ma&szlig;e&#8220; zur Beeintr&auml;chtigung des Vertrauens in das Amt des Richters und das Ansehen der Richterschaft geeignet war. Diese Ansicht sehe ich dadurch best&auml;tigt, da&szlig; Ihnen wegen Ihres Verhaltens von der Berliner Sektion der &#8222;Internationalen Liga f&uuml;r Menschenrechte&#8220; im Oktober 1987 die Carl-von-Ossietzki-Medaille verliehen worden ist. Denn dies belegt, da&szlig; Ihr Vorgehen nicht nur von einer Vielzahl von Berufskollegen, sondern auch von anderen Teilen der &Ouml;ffentlichkeit nicht als dem Amte des Richters und dem Ansehen der Richterschaft abtr&auml;glich gewertet worden ist.&#8220;<\/p>\n<p>Ich glaube, es ist nicht hoch genug zu bewerten, da&szlig; sich mit derartigen Begr&uuml;ndungen die deutsche Justiz zumindest in Teilen offen f&uuml;r neue gesellschaftliche Bewertungen zeigt und zugleich ihre bisherige Staatsgebundenheit relativiert. <br \/>F&uuml;r mich ist Ungehorsam seit jeher ein entscheidendes Mittel zur Weiterentwicklung der Menschheit. Ob nun Galileo gegen den Papst ungehorsam war, der Sklave die Kette brach oder der heutige Mensch sich gegen die Selbstvernichtung durch Waffen oder Naturzerst&ouml;rung wendet, immer waren es in diesem Sinne die Ungehorsamen, die letztlich moralisch und physisch zum &Uuml;berleben von uns allen beitrugen. Angesichts der heutigen Bedrohung kann es gar nicht gen&uuml;gend Ungehorsame geben. Ungehorsam als Tugend, ganz anders, als es uns die Erziehung weismachen will, ist es, was wir alle so sehr brauchen. Es geht, wie Sie sich sicher denken k&ouml;nnen, meine Damen und Herren, bei diesem Appell nicht darum, blinden Ungehorsam gegen&uuml;ber gesellschaftlichen Normen und Gesetzen zu fordern. Nein, es geht darum, den R&uuml;cken zu st&auml;rken f&uuml;r eine demokratische Kultur im Lande, die hei&szlig;t: Auch die demokratisch mehrheitlich Gew&auml;hlten k&ouml;nnen irren, auch sie m&uuml;ssen sich der &Uuml;berpr&uuml;fung ihrer Entscheidung unterziehen und dies vor allem dann, wenn irreversible, unser &Uuml;berleben bedrohende Entscheidungen getroffen worden sind oder getroffen werden sollen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne ist Hannes Fischer ein Vorbild f&uuml;r uns alle. Denn nur die grundlegende Ver&auml;nderung der bestehenden Zust&auml;nde verhei&szlig;t einen Weg in eine wirklich sichere und freie Zukunft. Niemand hat das besser ausgedr&uuml;ckt als Erich Fried, als er sagte: <br \/>&#8222;Wer will, da&szlig; die Welt so bleibt, wie sie ist, will nicht, da&szlig; sie bleibt.&#8220; <br \/>In diesem Sinne einer Ver&auml;nderung zum dauerhaften Bleiben geb&uuml;hrt Dir, Hannes, unser Dank.<\/p>\n<p><i>Hartmut B&auml;umer, MdL, B90\/DIE GR&Uuml;NEN<\/i><\/p>\n<p><b>Weitere Informationen:<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/1990\/#1091\">Festakt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/1990\/rede_des_preistraegers\/#4220\">Rede von Hannes Fischer<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/1990\/ankuendigung_und_begruendung\/#4218\">Ank&uuml;ndigung und Begr&uuml;ndung der Preisvergabe<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/suedbayern.humanistische-union.de\/preis_aufrechter_gang\/1990\/laudatio_auf_hannes_fischer\/\">Nach oben<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn in diesem neuen Deutschland, noch dazu in M&uuml;nchen, ein Preis f&uuml;r den &#8222;Aufrechten Gang&#8220; verliehen wird, hat das durchaus etwas zweideutiges. 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