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„Deut­sch­land und Israe­l/Pa­läs­tina: Bleiben die Bürger- und Menschen­rechte im „Kampf der Kultu­ren“ auf der Strecke?“

10. Mai 2011

Zur Einlei­tung der Mitglie­der­ver­samm­lung und im Gedenken an die Bücher­ver­bren­nung in Deutsch­land am 10.Mai 1933 

spricht Dr. Rolf Eckart (HU-Mit­glied seit bald 50 Jahren) über

„Deut­sch­land und Israe­l/Pa­läs­tina:
Bleiben die Bürger- und Menschen­rechte im „Kampf der Kulturen“ auf der Strecke?“

Unter­sucht und zur Diskus­sion gestellt werden sollen die Entste­hung und das Fortwirken ideolo­gi­scher Faktoren des Nahost-­Kon­fliktes seit den 1880er Jahren (Antiju­da­ismus, Pansla­wismus und Antise­mi­tismus, Rassismus, Zionismus, Identi­täten und Feind­bilder, Funda­men­ta­lismen in allen drei Weltre­li­gi­onen, „Isla­mo­phobie“ und Rechts­po­pu­lismus, neokon­ser­vativ verschlei­erte Geostra­tegie der „einzigen Weltmacht“, Dämoni­sie­rung der Islami­schen Republik Iran als „Vorkrieg“ und das „christ­lich-jü­di­sche Erbe“ der „deut­schen Leitkultur“.
Einsame Rufer in der Wüste: Hafis, Goethe, Khatami, Baren­boim und Rolf Verleger). 

Dr. Eckart engagiert sich in gewerk­schafts- und friedens­po­li­ti­schen Bewegun­gen. Als Gymna­si­al­lehrer für Deutsch, Geschichte und Sozial­kunde legte er immer Wert auf die Analyse gesell­schaft­li­cher Macht­ver­hält­nisse und die Diskus­sion der sozialen Frage.

Anschlie­ßend:

Vorbe­rei­tungen der Delegier­ten­kon­fe­renz der Humanis­ti­schen Union (22. bis 24. September in Berlin) 

– Delegier­ten-No­mi­nie­rung
– Anträge an die Delegier­ten­kon­fe­renz 

Erläu­te­rungen zur Delegier­ten­kon­fe­renz (DK)
Die DK ist das höchste Entschei­dungs­organ der Humanis­ti­schen Union. Dort wird die aktuelle und künftige Arbeit der HU beraten und entschie­den. Darüber hinaus wählt die Versamm­lung einen neuen Bundes­vor­stand sowie die anderen Gremien des Verban­des.
Sie bietet eine gute Gelegen­heit, die Arbeit regio­naler Gruppen der Humanis­ti­schen Union kennen zu lernen und sich mit aktiven Mitglie­dern auszu­t­au­schen. Alle Mitglieder der Humanis­ti­schen Union sind herzlich dazu einge­laden, bereits im Vorfeld des Treffens ihre Ideen und Vorschläge für die verband­s­in­terne Diskus­sion einzu­brin­gen.
Die Teilnahme an der DK ist grund­sätz­lich für alle Mitglieder der Humanis­ti­schen Union möglich. Bei den Abstim­mungen und Wahlen haben jedoch nur gewählte Delegierte ein Stimm­recht.
Die Delegierten werden bis zum 30.6. von den Mitglie­dern gewählt. Bayern kann 6 Delegierte wählen.

Allge­meine Aussprache über aktuelle Themen

Gäste sind willkommen!