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RECHTS­EX­TREMER SCHLÄ­GER­TRUPP VERSUCHT HU-VER­SAMM­LUNG ZU SPRENGEN

25. März 1981

München – Verletzte und Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Körperverletzung waren das Ergebnis gewaltsamer Störungen einer Veranstaltung der HUMANISTISCHEN UNION (HU) zum Thema Rechtsextremismus am Dienstag, 24. 3. 81, im Münchener Deutschen Museum.
Nachdem in einer anschließenden Diskussion der ebenfalls anwesende Vorsitzende der sog. „Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands“ ( VSBD), Friedhelm Busse, für Angriffe gegen die Rechtsordnung der Bundesrepublik heftigen Widerspruch geerntet hatte, ging eine Gruppe von rund zehn Jugendlichen mit Handgreiflichkeiten und Fußtritten gegen Zuhörer vor.
Trotz mehrfacher Aufforderung durch die Versamm1ungsleitung, den Saal zu verlassen, schlugen die Störer weitgehend wahllos mit Fäusten und Stühlen auf Unbeteiligte ein. Sie waren nur mit erheblichen Anstrengungen aus dem Saal zu drängen, den sie mit dem „Deutschen Gruß“ und dem Ruf „Rotfront verrecke“ verließen.
Die herbeigerufene Polizei übernahm den Schutz der Versammlung.