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Tausche Bürger­rechte gegen ein Linsen­ge­richt. Die Wir-Wol­len-Al­les-­Über­-­Sie-Wis­sens­ge­sell­schaft

25. Mai 2011

„Schöne neue Welt“, Aldous Huxleys Vision eines Staates, in dem Menschen angenehm konsu­mieren können, aber perfekt manipu­liert in geistiger Unfrei­heit leben, wird Wirklich­keit. Soziale Netzwerke wie Facebook, Daten­kraken wie Google sind längst imstande, soziale Bezie­hungen, politi­sche Einstel­lungen, sexuelle Vorlieben und persön­liche Inter­essen  nachzu­voll­zie­hen. Wer kontak­tiert wen wann und zu welchem Anlass? Wer springt auf bestimmte Sonder­an­ge­bote an? – Nicht das naiv ins Netz gestellte Party­foto ist das Problem, sondern weitrei­chende Manipu­la­tion im Gewand der indivi­du­ellen Nützlich­keit. Freiheit sieht anders aus.
Rena Tangens ist Mitgrün­derin der Haecksen, eines Zusam­menschlusses weibli­cher Mitglieder des Chaos Computer Clubs, und Mitor­ga­ni­sa­torin des deutschen BigBro­therA­wards.

Dies ist einer von drei Vorträgen, mit dem wir uns – in Koope­ra­tion mit der Münchner Volks­hoch­schule, Fachge­biet Politik & Gesell­schaft – an der Veran­stal­tungs­reihe „Protest in München seit 1945“ betei­li­gen.