Startseite » Termine » „Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Staat und Kirche/Religionsgemeinschaften in einem demokratischen und pluralistischen Staat?“

"Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Staat und Kirche/Re­li­gi­ons­ge­mein­schaften in einem demokra­ti­schen und plura­lis­ti­schen Staat?"

19. Oktober 2008
Datum: Sonntag, 19. Oktober 2008

Der Beschluss des Landes­par­tei­tags der GRÜNEN zu religi­ösen Symbolen an den bayeri­schen Schulen im Juni dieses Jahres in Augsburg hat zu einer heftigen Debatte – auch inner­halb der Partei – geführt. Der Partei­vor­stand reagierte mit dem Aufruf „Offener Dialog statt Kultur­kampf“, aus dem wir folgendes Zitat entneh­men: „Der Beschluss und die anschlie­ßende Debatte inner­halb unserer Partei zeigen, dass dieses Thema bei den Grünen noch nicht ausrei­chend disku­tiert ist. Wir werden die Debatte mit unseren Partei­mit­glie­dern, aber auch mit den Kirchen, Religi­ons­ge­mein­schaften und weltan­schau­li­chen Gruppen weiter­füh­ren.“

Dazu soll auch eine öffent­liche Podiums­dis­kus­sion auf der kommenden Landes­ver­samm­lung der Bayeri­schen GRÜNEN dienen, an der für die HU Bundes­vor­stand Johann Albrecht Haupt mitwirkt.

Eingangsstatements:

  • Sepp Daxen­berger (MdL, Frakti­ons­vor­sit­zender der Bayeri­schen GRÜNEN)
  • Jerzy Montag (MdB)
  • Chris­tine Scheel (MdB)

Podiumsdiskussion:

  • Bekir Alboga
    Dialog­be­auf­tragter der DITIB – Türkisch-Is­la­mi­sche Union der Anstalt für Religion
  • Michael Fisch­baum
    Vorstand der Israe­li­ti­schen Kultus­ge­meinde München
  • Johann Albrecht Haupt
    Vorstand der Humanis­ti­schen Union
  • Dr. Wolfgang Schürger 
    Kirchenrat, Evange­lisch-Lu­the­ri­sche Kirche in Bayern
  • N.N.
    Katho­li­sche Kirche

Moderation:

  • Tilmann Klein­jung
    Bayeri­scher Rundfunk

Wir  freuen uns, dass die bayeri­schen GRÜNEN das andau­ernde HU-Ziel, die Trennung von Staat und Kirchen­/Re­li­gi­ons­ge­mein­schaften konse­quent angehen wollen und hoffen, dass sie sich nicht durch den heftigen Wider­stand der Kirchen­/Re­li­gi­ons­ge­mein­schaften und ihrer Mitglieder davon abbringen lassen.